Was nun?

Gut zwei Monate ist es her, dass unser A-Wurf ausgezogen ist. Zehn ereigniseisreiche Wochen lagen mit diesem Wurf zu diesem Zeitpunkt hinter uns.

Was wir mit der vielen Zeit angestellt haben? Da gab es jede Menge. Zunächst wollten all unsere großen Hunde auch mal wieder viel Zeit und Zuwendung haben. Dann ist da Klein-Cheddar, den wir aus unserem Wurf behalten haben.

Ganz abgesehen davon haben wir auch Unternehmen und Kunden, denen wir mal wieder mehr Zeit widmen möchten, unsere wunderbare Tochter, die ein aufregendes erstes Schuljahr erlebt und nicht zuletzt haben wir mit dem KreativBlock einen Corgi-Shop gegründet. Gerade vor Weihnachten war hier jede Menge zu tun.

Achja Weihnachten – das wollten wir ganz entspannt gemeinsam mit unserer Familie verbringen, bevor wir dann im Januar mit Lady in die Zuchtplanungen gehen wollten.

Planen – eher nicht

Planen kann man ja viel, denn dann kamen unsere Hundedamen. Beginnend mit Pommes wurden sie alle statt im Januar, pünktlich einen Monat früher läufig.

Lady wird bald drei Jahre alt und so war für uns die Entscheidung umgehend klar, wir lassen sie jetzt belegen. Eine kurze Kontaktaufnahme mit der Rüdenbesitzerin und zum Glück war es möglich, den wunderbaren Hund, den wir für unseren Wurf gewählt haben, auch schon einen Monat früher einzusetzen. Er kam uns kurzerhand besuchen.

Läufige Hündinnen und gleich zwei Deckrüden im Haus (Jasper lebt ja mit uns) machen nicht wirklich Spaß. Wenn jeweils eine der Hündinnen deckbereit war, waren die Herren am Heulen und Jaulen. Das ist nichts für schwache Nerven oder gar Ohren.

Lady die uns mit ihrer Läufigkeit, die eher uneindeutig ist, gerne mal ins Grübeln bringt, haben wir also zunächst einmal zum Check zur Tierärztin gebracht. Als das ok kam, sie sei gesund und fit, konnten wir Lady und Big (JCh. Daredevil´s Macho Kiwi King from Staken) also decken lassen. Ein Hoch auf alle gelassenen und entspannten Corgis. Das war wirklich wunderbar einfach und stressfrei.

Big durfte endlich noch vor Weihnachten wieder nach Hause und wir, wir warten – einmal mehr.

Warten

Ja, ich weiß, wir Züchter sind alle etwas seltsam.

Da wird genau gezählt welcher Tag der Trächtigkeit nun ist. Es wird auf jedes noch so kleine Anzeichen geachtet.

Sie möchte bei schlechtem Wetter nicht vor die Tür – wer weiß, vielleicht ein Zeichen. Sie spielt weniger – könnte ein Anzeichen sein. Sind möglicherweise die Zitzen schon ein Wenig größer? Ist sie von Morgenübelkeit betroffen? – Das definitiv noch nicht. Lady hat eher den Eindruck, dass es ab morgen kein Fressen mehr gibt und sie daher heute noch so viel wie möglich ergattern muss.

Letztlich ist es noch viel zu früh. Mitte Januar werden wir wissen, ob Lady Welpen erwartet. Bis dahin werden wir weiter auf jedes noch so kleine Anzeichen hoffen und sie mit Argusaugen bewachen.

17.01.2019 Update:

Endlich, am vergangenen Dienstag hatten wir mit Lady den lange erwarteten, um nicht zu sagen herbeigesehnten Ultraschall-Termin. Lady fand das Gel auf ihrem frisch rasierten Bauch ganz furchtbar. Geduld war auf Seiten der Tierärztin gefragt, die vor lauter Gezappel zunächst nicht sehr gezielt nach Welpen suchen konnte. Zu sehen gab es dann auch nicht allzu viel. Nur einen Welpen konnten wir klar erkennen und so ist davon auszugehen, dass Lady, ganz figurschonend, ein Einzelkind erwartet.

Bei einem solchen Bild, ist es jetzt für uns wichtig nicht Zuviel zu füttern, denn die Größe des Welpen ist natürlich auch davon abhängig. Sollte das Einzelkind aber zu groß werden, Platz hat es ja genug, so kann das dazu führen, dass eine natürliche Geburt unmöglich wird. Wir werden also kurz vor dem Geburtstermin eine Röntgenaufnahme machen lassen, um mehr zu erfahren.

Jetzt wird erstmal weiter gekuschelt und in einem Monat steht die Geburt bevor.

Die OakwoodGoldens