Zahnbelag beim Hund

ist ein Thema, das die meisten Hundebesitzer kennen. Trockenfutter, viele Kauartikel und Ähnliches werden empfohlen, um die Verfestigung der Belege und damit Zahnstein zu vermeiden.

Ich bin kein Tierarzt und kann daher nur über unsere Erfahrungen berichten.

Unsere Hunde sind von Zahnbelag absolut nicht ausgenommen, ganz im Gegenteil. Wir bürsten egelmäßig, füttern Trockenfutter ebenso wie jede Menge Rinderkopfhaut, -ohren und -sehnen. Doch nicht bei jedem unserer Hunde hilft das optimal.

Unser Test

Pommes hat dann mit ihrer Trächtigkeit die Aufnahme von üblichem Futter einfach mal eingestellt. Das bedeutet, wir haben alles gefüttert, was wir in sie hineinbekommen haben. Nein, gesund war das nicht – eher extrem ungesund. Denn zu ihren Favoriten zählten mal Leberwurst, mal Putenfleisch, Pommes, aber vor allem immer mal wieder in Butter gebratene Bratwust. Bitte fragt nicht, wie man auf die Idee kommt, etwas Derartiges anzubieten. Wenn man vor einer trächtigen Hündin steht, die einfach alles Futter wahlweise angewidert ansieht oder einfach wieder ausspuckt, wird man als Züchter kreativ.

Die Folge dessen war allerdings auch starker Zahnbelag und erste Entzündungserscheinungen. Während der Trächtigkeit und auch der Aufzucht, haben wir sie mit den Zahnbürsten in Ruhe gelassen und Kauartikel fand sie doof. Der Check beim Tierarzt, den wir mit Auszug der Welpen haben lassen, zeigte dann aber eindeutig fatale Folgen. Das Gebiss sah furchtbar aus. Die Empfehlung des Profis lautete daher – professionelle Zahnreinigung unter Narkose. Klar, bevor der Hund Zähne verliert, stimmen wir dem zu und lassen es machen. So ganz aufgeben wollten wir aber noch nicht.

Wir sind also auf die Recherche im Internet gegangen und haben gesucht, was helfen könnte. Dabei sind wir auf ein Produkt namens Vermiculite-Staufen gestoßen.

Unsere Überlegung war: Wir machen eine Kur mit diesem Produkt mit all unseren Hunden und schauen was passiert. Die Inhaltsstoffe, die hauptsächlich mineralischer Natur sind, scheinen nebenwirkungsfrei zu sein – abgesehen davon, dass sie auch gut für die Knochen sind. Für uns schien die Narkose im ersten Schritt, die wesentlich weniger zu bevorzugende Alternative zu sein. Wir haben also Vermiculite gleich als 1000g Dose bestellt und gefüttert.

Wirkung

Die Wirkung war spannend. Die Zahnbelege fingen schon nach ca. einer Woche an sich zu lösen. Mittels Zahnbürste und Kauartikeln wurden sie bei allen Hunden extrem weniger. Nach drei Wochen blieben kleine Reste zurück, aber der größte Teil ist verschwunden. Unsere Erleichterung ist aktuell riesig. Pommes, die sich nach der anstrengenden Trächtigkeit und Aufzucht ihrer sieben Welpen noch nicht wieder komplett fit ist, muss nicht in Narkose.

Unser Fazit ist, wir werden die Vemiculite-Kur ab sofort regelmäßig durchführen.